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Überraschende Wendung in der Therapie: Virtual Reality und der tieferen Bedeutung der Angst vor dem Autofahren

Autofahren in VR

Einblick in eine therapeutische Reise mit einer 37-jährigen Sonderpädagogin, die mit Ängsten beim Autofahren zu kämpfen hatte, bietet eine überraschende Perspektive auf die Verwendung von Virtual Reality in der Therapie.

 

Die Patientin, in langjähriger Partnerschaft mit gemeinsamen neunjährigen Zwillingen, erlebte zunehmende Ängste beim Autofahren, insbesondere alleine und auf Autobahnen sowie Landstraßen, wo das Anhalten nicht einfach war. Der Auslöser war eine Panikattacke während einer Fahrt auf einer Landstraße alleine im Auto. Ihr Leidensdruck verstärkte sich durch einen anstehenden Umzug mit einer längeren Arbeitsanfahrt, die zuvor mit dem Fahrrad möglich war.

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Webinar on demand VR in der Psychotherapie

Wie war der Verlauf der VR gestützten Therapie?

Die Therapie begann mit Psychoedukation zur Angst, gefolgt von der geplanten Konfrontation in VR. Überraschenderweise nahm die Angst während der VR-Exposition nicht ab, sondern verstärkte sich. Die Patientin geriet unter Stress und äußerte den Wunsch, ihren Blutzuckerspiegel zu überprüfen, da sie eine Hyperglykämie (diabetischer Schock) erlebt hatte, der beinahe tödlich endete, und seitdem massive Ängste vor einer Wiederholung entwickelt hatte.

Die Nachbesprechung und weitere Therapieansätze

In der Nachbesprechung wurde klar, dass die Angst vor dem Autofahren nicht als einfache Phobie zu betrachten war, sondern mit der Entfernung von zuhause stärker wurde, da die Patientin die Messungen ihres Blutzuckerspiegels als Sicherheitsmaßnahme ansah. Die Therapieplanung wurde angepasst, und es folgte eine Traumabearbeitung im EMDR-Framework. Die Patientin entschied sich dafür, die häufigen Messungen beizubehalten und auf die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel umzusteigen, anstatt das Risiko einer Hyperglykämie beim Autofahren einzugehen.

Der Verlauf hebt die Komplexität von Ängsten hervor und zeigt, wie die Anpassung der Therapie an die tieferen Traumata und Sorgen der Patientin zu einer effektiveren Herangehensweise führte. Virtual Reality diente als Ausgangspunkt, der unerwartete Einsichten ermöglichte und letztendlich zu einer individualisierten und erfolgreichen Behandlung führte.

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