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Für Virtual Reality gibt es kein “zu alt”

Wie stellen Sie sich den typischen Virtual Reality-User vor? Mitte 20, männlich, Gamer? Meine Oma Johanna ist 94 Jahre alt und hat mit moderner Technik wenig am Hut. Neugierig war sie trotzdem, die Virtual Reality-Brille auszuprobieren. Sie und die Erfahrungsberichte unserer Nutzer:innen aus der therapeutischen Praxis zeigen, warum das Alter für die Nutzung von Virtual Reality keine Rolle spielt.

Beitragsübersicht

Oma Johanna testet Virtual Reality: „Eine schöne Spinne habt ihr da, so haarig!“

Spinne in VR

Am Wochenende habe ich meine Oma Johanna im Schwarzwald besucht. Ich frage sie: „Möchtest Du mal in so eine Brille reinschauen und Virtual Reality ausprobieren?“ Oma ist neugierig, setzt sie VR-Brille auf und schaut sich gleich intuitiv um. Ich habe ihr nicht vorab erklärt, wie sie mit der VR-Brille umgehen muss. Das ist aber auch nicht nötig. Sie schaut sich einfach nur ein VR-Video an und muss nichts weiter tun oder steuern.

 

„Also, das sieht schon wirklich echt aus“, stellt sie fest und schauen sich interessiert weiter um. Wir haben eine virtuelle Arztpraxis zum Blutabnehmen besucht, sie ist über ein Volksfest spaziert und hat sich eine Vogelspinne angeschaut. „Eine prächtige Vogelspinne habt ihr da, so haarig!“ Angst kam dabei bei Oma Johanna nicht auf, auch nicht beim virtuellen Blut abnehmen in der Arztpraxis. „Ach weißt du, Carola, ich bekomme so oft Blut abgenommen und habe auch schon eine Menge Spinnen gesehen“, lächeln sie.

 

Bei Angstpatienten, die schon mit einer entsprechenden Anspannung an die VR-Brille gehen, sieht das freilich anders aus: Selbst einfache virtuelle Umgebungen können erstaunlich leicht echte Angst erwecken. Das Alter spielt nach den Erfahrungen unserer Kunden im immersiven Erleben mit der VR-Brille keine Rolle.

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„Möchtest du mal in eine solche Brille reinschauen, Oma?“

Das bestätigt Jens Röschmann: Er ist Psychologischer Psychotherapeut in Berlin und Marktredwitz und hat Patienten über 90 Jahre mit Virtual Reality behandelt. „Ältere Klienten haben zwar oft erst einmal Bedenken, ob sie dafür technisch was können müssen. Aber sie merken dann schnell, dass die Nutzung ganz einfach ist.“ Die ältesten Patienten, die Julia Rautenberg, Psychologische Psychotherapeutin in Mainz, mit VR behandelt hat waren in den 70ern.: „Nach meiner Erfahrung ist nicht das Alter entscheidend, sondern eher die Bereitschaft, etwas neues Auszuprobieren.“

 

Auch die Therapeut:innen, die Virtual Reality nutzen sind keineswegs alle in den 30ern: Unsere Nutzerschaft ist bunt gemischt, vom PiA bis zur Psychotherapeutin im Teilzeit-Ruhestand. Als IT-Nerds würden sich die wenigsten von ihnen bezeichnen – sie haben zwar Spaß an sinnvoller Technologie, sind aber ansonsten ganz normale, durchschnittlich technikbegabte Nutzer.

 

 

Wozu Psychotherapeut:innen Virtual Reality gebrauchen können, das wurde Oma Johanna schnell klar: Um Situationen auf Knopfdruck herzustellen und damit ihre Patienten durch die Angst zu mehr Lebensfreude zu begleiten. Denn wirksame Expositionen müssen nicht aufwändig sein.

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